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Giuseppe Verdi
L A   T R A V I A T A


Oper  |  Premiere 29∙03∙2014

Staatstheater Cottbus

Musikalische Leitung  ∙  Evan Christ
Inszenierung  ∙  Manfred Schweigkofler
Bühnenbild  ∙  Walter Schütze
Kostüme  ∙  Mateja Benedetti

→  v i d e o

 

DIE BRETTER EINER WELTENBÜHNE
Ein Prunkrahmen zusammengefügt aus Symbolen des Todes bildet das Zentrum der Bühne. Je nach Art der Beleuchtung wirkt dieser Fokus bedrohlich oder fröhlich burlesque. Der Ausdruck schwankt zwischen MEMENTO MORI und CARPE DIEM. Zwei Prinzipien, die selten so nah beieinander liegen wie in dieser Oper.
Totenschädel, Kreuze, Fledermäuse, Rosen und Libellen umrahmen einen projizierten Hintergrund, welcher das Geschehen mal direkt bebildert, mal antithetisch kommentiert. Spiegel lassen Dämonen der Vergangenheit und der Zukunft erscheinen. Die Bühne, auf welcher die von der Bahn abgekommene Protagonistin gegen ihr Sterben angeht, besteht aus silbernen Brettern, die die Welt bedeuten.


∙ Entwurf Prunkrahmen

 

PRESSE

„… ihm [dem Regisseur] kommt ein geniales, opulentes Bühnenbild entgegen, das Walter Schütze, freischaffender Gast mit langer Bindung ans Opernhaus Chemnitz, gebaut hat. Das erwähnte Loch, leuchtend umrandet, entpuppt sich als Eingang in die Welt des Lasters, noch viel mehr aber als prunkvolles Portal ins Reich des Todes, entlehnt den Architekturen der Friedhofsstädte südlicher Länder. Das schwere Bild transportiert schwüle Melancholie […] es reduziert den zweiten, notwendigen Handlungsraum auf dieses dräuend lockende Guckloch. Umso erstaunlicher, mit wie wenigen Licht- und Grafikmitteln aus dem Platz der Turbulenzen stille Natur werden kann. …“
Der Märkische Bote  |  03∙04∙2014 

„… Die Nichtigkeit des Daseins, die Eitelkeit menschlichen Tuns – Symbole der Vergänglichkeit versinnbildlichen sie. Überbordend wie auf einem barocken Grabmal bestimmen sie die Bühne der neuen LA TRAVIATA im Cottbuser großen Haus: Totenschädel, Rosen, Libellen, Grabkreuze, Spiegel, Kerzen. […] alles in allem ein Augenschmaus für Liebhaber fülliger Bühnenbilder…“
Lausitzer Rundschau  |  31∙03∙2014 

 

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