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Carl Maria von Weber
Der Freischütz
Oper | Premiere 24∙10∙2025
Staatstheater Meiningen
Musikalische Leitung ∙ Kens Lui
Inszenierung ∙ Philipp M. Krenn
Bühne & Kostüme ∙ Walter Schütze




















PRESSE
„… Ausstatter Walter Schütze hat ein Konstrukt aus lauter Versatzstücken eines ziemlich heruntergekommenen Dorfes in einer abgehängten Gegend von heute auf die Drehbühne gesetzt. Ein Raum, in dem die überkommenen Rituale etwas sind, an dem sich alle festhalten. Eine vergammelte stillgelegte Bushaltestelle, eine einsame kitschige Marienfigur, ein transportables WC-Häuschen, Müll vor der Tür. Wenigstens eine einsame Straßenlaterne funktioniert noch. Und der Rummel. Neben einem Betonglockenturm überragt ein Totenkopf auf einer Hau-den-Lukas-Apparatur diesen Dorfalbtraum. Das Plakat, das zur Erotikmesse im Gemeindehaus wirbt, ist auch schon verwittert. Die Realität, die mit all dem eingefangen und übersetzt wird, ist alles andere als schön. Als Bühnenbildkunstwerk ist diese Versatzstückarchitektur ein Wurf. …“
insuedthueringen.de | 26∙10∙2025
„… Ein Clou ist die Bühne von Ausstatter Walter Schütze. Auf der Drehbühne prunkt eine Melange aus Rummelplatz und Dorf, das von der Welt abgehängt ist. …“
Thüringer Allgemeine | 26∙10∙2025
„… Philipp M. Krenn hat sich von Walter Schütze ein tolles Bühnenbild auf die Drehbühne stellen lassen. Das ist so ein arg ramponiertes Dorf Mitte der 90er Jahre im Osten. Es gibt eines dieser damals allgegenwärtigen Plakate, das zum Erotik-Markt im Gemeindesaal einlädt. Es gibt eine Bushaltestelle, wo schon lange kein Bus mehr abgefahren ist, eine verschimmelte Kapelle mit einer Madonnenstatur. Tolles Bild. Bleibt den ganzen Abend über geheimnisvoll. …“
Uwe Friedrich im Deutschlandfunk | 25∙10∙2025
„… Beim neuen Meininger „Freischütz“ gibt es beim ersten Blick auf die Bühne so eine Art Déjà-vu. Diese raumfüllend opulente Konstruktion, die Ausstatter Walter Schütze da auf die Drehbühne gestellt hat, erinnert durchaus an die Bühnenbildwunderwerke von Frank Castorfs Ausstatter Alexandar Denic. Es sind Hingucker, mit viel Liebe zum assoziativen Detail aus der Wirklichkeit, oder einem Traum von Wirklichkeit, abgelauscht. In dem Falle mit Glockenturm und Hau-den-Lukas, mit Schießbude und Dixiklo. Genau der Raum für eine veritable Dorfplatzsauferei, kollektives Max-Mobbing und aus dem Ruder laufendem Junggesellenabschied. …“
nmz neue musikzeitung | 25∙10∙2025
„… Starkes Drehbühnenbild. Was […] wirklich gelungen ist und Eindruck macht, ist das Bühnenbild von Ausstatter Walter Schütze. Die Drehbühne beherrscht eine Melange aus Dorfplatz mit Schießbude und Hau den Lukas mitten in den Versatzstücken eines desolaten, von der Welt abgehängten, aber ihr nachhechelnden Dorfes von heute. Inklusive eines verwitterten Werbeplakates für eine Erotikmesse im Gemeindehaus. Dahinter verbirgt sich das biedere Wohnzimmer Agathes, in dem der Fernseher das Tor zur Welt ist. …“
concerti.de | 25∙10∙2025
„Quicklebendig und atemberaubend schlüssig: Meiningen bürstet den „Freischütz“ gegen den Strich. […] Wie aus einer vermeintlich angestaubten Zauberoper ein topaktuelles Gesellschaftsdrama werden kann, ohne dass dabei der Zauber der Musik verloren geht: Dieser Meininger „Freischütz“ ist ein Beleg dafür, dass Oper quicklebendig sein kann, wenn man sie so ernst nimmt. …“
Mainpost | 03∙11∙2025
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